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Grabarten

Ruhefristen auf den Husumer Friedhöfen.

Die Totenruhe der Verstorbenen ist durch die Ruhefrist von 25 Jahren bei Sargbestattungen gewährleistet. Für Urnenbeisetzungen beträgt die Ruhezeit in Husum 20 Jahre und für Kinderbestattungen 10 Jahre.

 

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Wahlgrabstätten

Das Wahlgrab ist die traditionelle Form eines Grabes für eine Sargbestattung und es gibt diese Grabart auf allen Husumer Friedhöfen. Wie der Name es schon bezeichnet kann die Lage des Grabes nach Verfügbarkeit, frei auf den dafür vorgesehenen Flächen gewählt werden. Ebenso ist die Anzahl der Grabstellen einer Grabstätte wählbar. Vom Einzelgrab bis zum mehrstelligen Familiengrab ist alles möglich. Dabei gilt immer: auf jeder Stelle des Grabes kann ein Sarg beigesetzt werden. Zusätzlich können während einer laufenden Ruhezeit gegen Zahlung einer Gebühr bis zu drei Urnen beigesetzt werden. Für das Wahlgrab wird das Nutzungsrecht beim Ersterwerb für 25 Jahre verliehen. Der Nutzungsberechtigte hat das Recht zu bestimmen wer hier beerdigt oder beigesetzt wird und darf die Grabstätte nach seinen Vorstellungen im Rahmen der Friedhofsordnung gestalten.

 

 

 

 

 

 

Wahlgrabstätten in Rasenlage

Diese Grabart gibt es ausschließlich auf dem Südfriedhof, der als Rasenfriedhof angelegt ist. Als Pflegefläche ist hier nur ein schmaler Streifen von etwa 1 m Tiefe vorgesehen, der die Grabpflege sehr erleichtert. Die Rasenpflege für den größten Teil der Grabfläche übernimmt die Friedhofsverwaltung. Es gelten die gleichen Nutzungsbedingungen wie für ein normales Wahlgrab.

 

 

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Wahlgrabstätten in einer Gemeinschaftsanlage

Ein Wahlgrab im Zypressenhain auf dem Ostfriedhof wird inkl. der Pflege für 25 Jahre erworben. Es ist eine eingeschränkte individuelle Grabpflege möglich, aber nicht notwendig, weil die Grabstätte durch das Friedhofspersonal betreut wird.

 

 

 

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Reihengrabstätten

Das Reihengrab wird der Reihe nach einzeln für 25 Jahre vergeben.

Die Grabstätte wird entweder vollständig in Rasen angelegt, mit oder ohne namentliche Kennzeichnung erworben, oder mit einer kleinen Pflegefläche vergeben. Eine zusätzliche Urnenbeisetzung innerhalb der ersten 5 Jahre ist möglich.

 

 

 

 

 

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Urnenwahlgrabstätten

Urnenwahlgräber gibt es in vielen verschiedenen Wahlmöglichkeiten. Dabei ist immer eine Grabstelle für eine Urne vorgesehen. Eine Urnenwahlgrabstätte kann nach Verfügbarkeit frei gewählt werden, mit einer oder mehreren Stellen und wird beim Erstkauf für 20 Jahre erworben, eine Verlängerung ist möglich.

Die Flächen für Urnengrabstätten auf dem Südfriedhof sind entsprechend klein und der Pflegeaufwand gering.

 

 

 

 

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Urnenwahlgrabstätten in Rasenlage

Hierbei handelt es sich um eine Urnengrabstätte, die in einer Rasenfläche liegt und mit einem im Rasen eingelassenen Kissenstein gekennzeichnet werden kann. Diese Art der Grabstätte gibt es auf dem Südfriedhof und dem Schobüller Friedhof.

 

 

 

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Urnenwahlgrabstätten am Baum

Im Bestattungswald auf dem Südfriedhof können ein- oder mehrstellige Urnengräber, an zur Bestattung freigegebenen Bäumen, ausgesucht werden. Auch diese Gräber sind bei Bedarf verlängerbar. Eine namentliche Kennzeichnung des Verstorbenen erfolgt auf Wunsch durch ein Namensschild an einer Granitstele direkt beim Baum. Es handelt sich hier um eine naturnahe Grabart und eine Pflege ist nicht gewünscht. Der Wald wird durch das Friedhofspersonal unterhalten.

 

 

 

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Urnenwahlgrabstätten auf einer Lichtung im Bestattungswald

Im Wald auf dem Südfriedhof gibt es eine naturnahe Lichtung mit einer gemähten Fläche für Urnenwahlgräber, die mit einem Kissenstein namentlich gekennzeichnet werden können. Für Blumenschmuck ist eine gemeinsame Ablagemöglichkeit in der Mitte der Lichtung vorgesehen.

 

Urnenreihengrabstätten im Bestattungswald

Ein Urnenreihengrab wird nur einstellig der Reihe nach für 20 Jahre vergeben. Danach ist die Grabstätte ausgelaufen. Eine namentliche Kennzeichnung der/s Verstorbenen ist durch einen Schriftzug mit Bronzebuchstaben an einem gemeinsamen Grabmal möglich. Hier befindet sich auch eine gemeinsame Ablagefläche für Blumenschmuck.

 

 

 

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Urnenwahlgrabstätten in einer Gemeinschaftsanlage

Auf dem Ostfriedhof sind Urnengräber angelegt in einer Urnengemeinschaftsanlage wie z.B. dem Azaleengarten, der als vollständige Anlage in die bestehende Friedhofsstruktur eingebaut wurde. Ein weiteres Beispiel ist die künstlerisch gestaltete Gemeinschaftsanlage auf dem Schobüller Friedhof. Die Grabstätten werden als Urnenwahlgrabstätten ein- oder mehrstellig vergeben und sind nach 20 Jahren verlängerbar. In dieser Anlage ist die Pflege der Grabstätte für den gesamten Zeitraum durch das Friedhofspersonal gewährleistet. Blumenschmuck oder Schalen können direkt auf der Grabstätte abgestellt werden.

 

Kindergrabstätte

In Kindergrabstätten können Kinder bis zu einer Sarggröße von 1,2 m beerdigt werden. Diese Grabstättenart hat auf dem Südfriedhof ein eigenes Feld. Die Grabstätten werden für 10 Jahre vergeben und Eltern haben die Möglichkeit die Grabstätte selbst zu pflegen, oder in Rasen legen zu lassen.